Wärmedämmung zur Senkung der Heizkosten
Es gibt mehrere Verfahren zur effiziente Wärmedämmung. Je nach Haustyp kann sowohl eine Innendämmung als auch eine Außendämmung in Betracht gezogen werden
Die Betriebskosten für Immobilien sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Die meisten Hauseigentümer sind meistens überhaupt nicht erfreut wenn sie die Rechnung von ihrem Heizöllieferanten erhalten. Wie hoch der Brennstoffverbrauch eines Haushalts ist, hängt natürlich von dessen Energiebedarf beziehungsweise Energieverbrauch ab. Gerade was den Verbrauch von Heizöl oder Erdgas angeht, so könnte eine Menge von beidem eingespart werden, wenn das Haus einen geringeren Wärmeverbrauch hätte. Wie groß der Wärmeverbrauch einer einzelnen Immobilie ist hängt im Wesentlichen von drei Faktoren ab. Zunächst einmal spielt die Architektur eine große Rolle. Je höher die Räume sind, desto mehr Energie wird zum Heizen benötigt. Des Weiteren spielen auch die verwendeten Baumaterialien sowie die Gebäudedämmung beziehungsweise Wärmedämmung eine wichtige Rolle. Besonders die Wärmedämmung ist bei vielen Häusern und Wohnungen zu bemängeln. Vor noch gar nicht all zu langer Zeit hat diese bei der Planung nur eine eher unbedeutende Rolle gespielt. Demzufolge wurde nur mit günstigen Materialien gedämmt. Insbesondere bei älteren Häusern, die in den 60er und 70er Jahren errichtet wurden, wurde nur sehr schlecht gedämmt. Im Winter haben diese Immobilien einen sehr hohen Energiebedarf, weil die Wärmedämmung äußerst schlecht ist und sehr viele Wärme ungenutzt verloren geht. In solch einem Fall ist es eigentlich erforderlich, dass man das Objekt modernisiert. Denn bei den derzeit hohen Heizkosten amortisiert sich eine neue Wärmedämmung relativ schnell. Wenn alte Häuser nachträglich gedämmt werden sollen, dann kommen grundsätzlich zwei Methoden beziehungsweise Vorgehensweisen in Frage. Es gibt nämlich sowohl eine Innendämmung als auch eine Außendämmung. Bei beiden Varianten werden jeweils die Außenwände der Immobilie entsprechend gedämmt. Die bessere Art der Wärmedämmung ist auf jeden Fall die Außendämmung. Sie hält es Kälte von Außen besser ab und schützt zugleich das Mauerwerk. Allerdings ist sie nicht für alle Haustypen geeignet – so würde es nur bedingt Sinn machen, eine Außendämmung bei Häusern in Fachwerk- oder Klinkerbauweise vorzunehmen. Was die Kosten betrifft, so ist die Außendämmung nur geringfügig teurer als die Innendämmung – wobei die Kosten aber auch immer sehr stark von den verwendeten Dämmmaterialien abhängen.
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Quelle: Wikipedia